Mut tut gut. Punkt.

Mut, der

Substantiv, maskulin

Erklärung:

  1. Fähigkeit, in einer gefährlichen, riskanten Situation seine Angst zu überwinden; Furchtlosigkeit angesichts einer Situation, in der man Angst haben könnte
  2. [grundsätzliche] Bereitschaft, angesichts zu erwartender Nachteile etwas zu tun, was man für richtig hält

So die offizielle Definition von Mut im Duden. Doch was genau bedeutet, seine Ängste zu überwinden, furchtlos zu sein? Das zu tun, was man selbst für richtig hält, auch wenn Nachteile zu erwarten sind?

Mutig sein heißt in erster Linie sich ein Herz zu fassen und für das einzustehen, was man gerne tut oder was man umsetzen möchte. Mutig sein heißt, seine Ideen zu verfolgen. Dabei werden einem sicherlich öfter Steine in den Weg gelegt, als einem lieb ist. Mut heißt aber auch, sich trauen über diese Steine zu hüpfen bzw. sie aufeinander zu stapeln, um sie als buchstäbliche Aufstiegshilfe zu benutzen. Im besten Fall vertraut man schon vorher auf sein eigenes Können und darauf, das Hindernis zu überwinden. Im „schlimmsten“ Fall erkennt man nach dem Sprung über die Hürde, dass sich dieser gelohnt hat. Im allerschlimmsten Fall hat man daraus auch noch was gelernt.

Mut beweisen bedeutet auch, nicht kopflos durch die Gegend zu schwirren und sich von negativen Einflüssen beirren zu lassen, sondern mit Kopf, Herz und Verstand einer klaren Linie zu folgen. Wenn man sich dabei weigert etwas zu tun – eine Mutprobe einzugehen; eine Richtung einzuschlagen, die andere besser finden; sich für den vermeintlich bequemsten Weg entscheiden – heißt das nicht, dass man Schwäche zeigt. Eher beweist man Stärke, wenn man den Mut fasst es nicht zu tun und dazu steht.

Vor allem beim Gründen, Quereinsteigen, neu Denken stehen einem anfangs sicherlich viele dieser „zu erwartenden Nachteile“ im Weg, auch wenn man noch so begeistert ist von seiner Idee. Denn schließlich möchte man selbst über die Runden kommen, Mitarbeiter nicht verlieren und schon gar nicht auf die Nase fallen… wie peinlich… Die Lösung über die „zu erwartenden“ Wand voller Nachteile zu hüpfen ist scheinbar einfach und doch eine Herausforderung: Mut fassen, für die eigenen Ideen und Ideale, die eigenen Flausen, die pinke Wandfarbe anstatt dem dezenten flieder einzustehen.

Denn wie sagte schon Henry Ford: „Wenn ich Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde.“

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